Eine Erde – wird das reichen?

 

Wieso sollten wir uns über diese Frage Gedanken machen? Wir hier in Deutschland leben doch in einer scheinbar heilen Welt.


Doch wenn wir in andere Gebiete der Erde schauen, sehen wir Naturkatastrophen, Umweltzerstörung, Armut und Hunger.

Doch selbst wenn wir das Problem direkt vor unserer Haustür haben, denken wir, dass wir als Einzelne nichts bewirken können. Falsch gedacht!
Wir können sehr wohl etwas verändern! Denn wenn jeder Einzelne seinen „ökologischen Fußabdruck“ verkleinert, indem er bewusster einkauft, isst und entsorgt, kommen wir dem Ziel, die Erde zu retten, deutlich näher.


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Was ist der ökologische Fußabdruck?


Unter dem ökologischen Fußabdruck wird die Fläche auf der Erde verstanden, die notwendig ist, um den Lebensstil und Lebensstandard eines Menschen (unter den heutigen Produktionsbedingungen) dauerhaft zu ermöglichen. Das schließt Flächen ein, die zur Produktion von Kleidung und Nahrung oder zur Bereitstellung von Energie benötigt werden, aber z.B. auch zur Entsorgung von Müll oder zum Binden des durch menschliche Aktivitäten freigesetzten Kohlenstoffdioxids. Die Werte werden in Globalen Hektar pro Person und Jahr (Gha) angegeben. Jeder Mensch darf pro Jahr ca. 1,4 Gha „verbrauchen“. Wir Deutschen leben zu umweltschädlich, weil jeder von uns ca. 4,6 Gha benötigt.

                                                                                     

Wie groß ist mein ökologischer Fußabdruck?


Seinen persönlichen ökologischen Fußabdruck kann man auf verschiedenen Websites im Internet berechnen, z.B.:


www.mein-fussabdruck.at (für Erwachsene)

www.footprintrechner.at (für Jugendliche)


 

        

Folgen

Wenn wir so weiterleben wie bisher, wird der Earth Overshoot Day jedes Jahr früher sein. Der Earth Overshoot Day ist der Tag, an dem alle Rohstoffe, die die Erde uns für ein ganzes Jahr gibt, verbraucht sind. Um das auszugleichen muss sehr viel nachproduziert und angebaut werden, was jedoch dazu führt, dass wir jetzt schon auf die Ressourcen zurückgreifen, die eigentlich für die Zukunft zur Verfügung stehen sollten. Im Jahr 2030 bräuchten wir eine 2. Erde für unseren Ressourcenverbrauch.
 
 

Was kann ich in meinem Alltag für die Umwelt tun?
 

Im Alltag kann jeder von uns viele kleine Veränderungen vornehmen, die unser Leben nicht massiv beeinträchtigen, aber unserer Umwelt helfen. Unter anderem könnten wir
  • Flugreisen vermeiden
  • deutlich weniger, langsamer und möglichst nie allein mit dem Auto fahren (stattdessen öffentliche Verkehrsmittel oder Fahrrad benutzen)
  • weniger Fleisch und tierische Produkte verzehren, stattdessen lokale und jahreszeitgerechte Bioprodukte kaufen
  • kompakt wohnen, d.h. achten auf gute Wärmedämmung, nicht zu viel heizen, Versorgung mit Solarenergie und Ökostrom
  • Kleidungsstücke weitergeben an kleinere Geschwister, Cousins…
  • Müll trennen und recyceln

 

Rettet die Erde! Sie ist der einzige Planet mit Schokolade!

 

Ein Projekt der Klasse G 8B des Rupert-Ness-Gymnasiums im Schuljahr 2014/15