Projektpräsentation der 9. Klassen:


das Unterallgäu von vielen Seiten beleuchtet

Eiszeit, Kriegsgräber, Biogasanlagen, Städtepartnerschaften, Windenergie, Hightecprodukte und vieles mehr, damit haben sich die Schüler der 9. Klassen der Realschule im Rahmen ihrer Projektpräsentationen auseinander gesetzt.

Das große Rahmenthema war der Landkreis Unterallgäu, in diesem Zusammenhang mussten alle genannten Themen stehen. Die Gruppen bestanden aus vier bis sechs Schülern und sollten innerhalb von zwei Monaten eine halbstündige Präsentation zu ihrem Fachgebiet ausarbeiten. Diese wurde dann Anfang März dem Publikum aus beurteilenden Lehrkräften und Schülern der 8. und 9. Klassen vorgestellt. Die Organisation und Betreuung übernahmen in erster Linie die Deutschlehrkräfte, in diesem Fach wird dafür auch eine Schulaufgabe gestrichen. Zusätzlich waren aber auch andere Fachlehrer miteinbezogen, die vorwiegend die Korrektheit der Inhalte überprüften. Für die Jugendlichen war es oft ungewohnt, sich Materialien nicht aus dem Internet holen zu können, der regionale Bezug konnte oft nur durch Recherche vor Ort hergestellt werden.

So wurden Firmen besichtigt, Bibliotheken besucht und Experten befragt. Die Ergebnisse mussten dann ausgewertet und meist mit Hilfe der Technik veranschaulicht werden. Eine weitere Herausforderung für die Schüler waren sicher auch das Zeitmanagement, so wie die Absprachen in der Gruppe, die nicht immer so einfach zu treffen waren. Zeitgleich sollte die Arbeitsweise auch noch in einer Art Tagebuch festgehalten werden, das auch bewertet wurde. Viel Arbeit also – auch für die Lehrer -, die da am Jahresanfang anstand, viele Hürden, die zu meistern waren.

Letztendlich sind jedoch einige gelungene Präsentationen entstanden, die von den Lehrkräften auch entsprechend gewürdigt wurden. Für die Schüler war dies trotz des Aufwandes sicherlich auch eine sinnvolle Erfahrung, denn auch im Arbeitsleben sind Projekte und Präsentationen immer wieder an der Tagesordnung.